Schwangerschaft und Zahngesundheit

Prophylaxe für werdende Mütter

In der Schwangerschaft verändert sich für die werdende Mutter ganz schön viel, vor allem der eigene Körper. Nicht immer denken Sie, wenn Sie von Ihrer Schwangerschaft erfahren, an Probleme mit den Zähnen.
Hätten Sie es gewusst? Laut amerikanischer Studien erhöhen nicht behandelte Zahnfleisch- bzw. Zahnbett-Entzündungen das Risiko von Früh- und Fehlgeburten sowie von niedrigem Geburtsgewicht. Aber keine Sorge – wir können in dieser besonderen Zeit viel Gutes für Sie tun!

Die ersten drei Monate

Die Hormonumstellung, insbesondere der veränderte Östrogenspiegel, bewirkt unterschiedliche Veränderungen im Körper. Zahnmedizinisch wichtig ist: Das Zahnfleisch wird stärker durchblutet, es wird weicher und kann anschwellen; beim Zähneputzen kann es durchaus mal bluten.

Wenn sich jetzt Bakterien in den (neu entstandenen) Nischen ansiedeln, kann schnell eine Zahnfleischentzündung neu entstehen – eine sogenannte Schwangerschaftsgingivitis. Und da der veränderte Hormonhaushalt auch die Zusammensetzung des Speichels verändert, steigt das Kariesrisiko ebenfalls.

Neue Essgewohnheiten in der Schwangerschaft – kennen Sie das?

Viele Frauen bekommen nun plötzlich Heißhunger auf Süßes oder Saures. Wer seinen Appetit nicht zügelt, kann Probleme bekommen: Sowohl Zucker als auch Säure tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle zu stören.

Unter dem Verzehr von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln vermehren sich die Kariesbakterien explosionsartig. Aber auch Saures, wie eingelegte Gurken, Zitrusfrüchte usw. greifen den Zahnschmelz an! Besonders in den ersten Monaten leiden viele Schwangere zudem unter Übelkeit und Erbrechen. Kommt die Magensäure an die Zahnflächen, ist der Zahnschmelz dem Säureangriff besonders ausgesetzt.

(Zahn-)gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit frischem und vitaminreichem Gemüse. Wenn Sie die Lust zu naschen verspüren, greifen Sie stattdessen zu Nüssen und Beeren. Sie geben sich und Ihrem Kind damit , was es an Nährstoffen (Mineralien, Vitamine, Spurenelemente etc.) für eine gute Gesundheit braucht.

Reduzieren Sie süße oder saure Zwischenmahlzeiten. Spülen Sie öfter mit Wasser oder einer (antiseptischen) Mundspüllösung. Putzen Sie die Zähne mindestens eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten, wenn der Speichel den pH-Wert (Säure-Base-Gleichgewicht) im Mund wieder neutralisiert hat. Das ist wichtig, um zu vermeiden, dass durch Säure aufgeweichter Zahnschmelz „weggeputzt“ wird!

Untersuchung, Beratung und Behandlung

Zu Beginn der Schwangerschaft erfolgt eine genaue Untersuchung. Wir geben Ihnen individuelle Empfehlungen, um Entzündungen vorzubeugen bzw. zu vermindern. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Risiko für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen so gering wie möglich zu halten.

Dies gelingt uns während der Schwangerschaft durch regelmäßigere Kontrollen und vor allem durch besonders sanfte professionelle Zahnreinigungen. Denn je keimfreier die Mundhöhle ist, desto leichter schützen sie später Ihr Baby vor einer Ansteckung!

Praxis für Zahnheilkunde

Dr. med. dent. Maren Teßmann

Hausdorffstraße 345
53129 Bonn

Telefon 0228 2363-83
Telefax 0228 2363-60

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